Nova Europa in der deutschen Zusammenfassung

von RatbaldArthur Kemp, der Autor des bedeutenden Werkes March of the Titans, veröffentlichte im Jahr 2013 Nova Europa: Europäische Überlebensstrategie in einer sich verdunkelnden WeltIn diesem Artikel soll der Inhalt des bisher nicht auf Deutsch erschienenen Buches unkommentiert wiedergegeben werden.

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Einleitung

Kemp beginnt mit der Feststellung, dass dies kein Buch für jedermann sei. Nur wer am Erhalt rassischer Vielfalt auf der Erde interessiert sei und erkannt habe, dass den Europäern als einziger Rasse die Auslöschung drohe, der könne mit Nova Europa etwas anfangen und an jene sei dieses Buch gerichtet. Während die linksliberale Nomenklatura lediglich von allgemeinen „Massenwanderungen der Menschen“ spreche, fände diese Massenwanderung jedoch bei ehrlicher Betrachtungsweise nur von der Dritten Welt in die westlichen Länder statt. Weder den Indern noch den Chinesen noch den afrikanischen Völkern drohe durch Massenwanderungsbewegungen die Auslöschung. Innerhalb der nächsten dreißig Jahre drohten die europäischen Völker zu Minderheiten in ihren Ländern zu werden. Bewirkt durch eine Flut von Einwanderern und durch Vermischung würde danach ihr Anteil immer weiter schrumpfen bis von den Europäern schließlich nichts mehr übrig sei. Kemp fragt, wie es dazu kommen konnte. Warum drohe den anderen Rassen nicht die Auslöschung? Seine Antwort: Die anderen Rassen und Völker hätten ihre eigenen Länder; sie hätten Heimatländer, Kernländer, in denen sie ihre rassische Integrität und Identität bewahren könnten, was auch immer sonst in der Welt geschehe. China werde immer chinesisch bleiben, Japan immer japanisch und Afrika immer afrikanisch. Beim Nova Europa Projekt gehe es also darum, dass die europäischen Völker ihre eigenen Kernländer erhalten, in denen sie ihre rassische Integrität und Identität bewahren könnten.

Kapitel 1: Die Prämisse

Kemp argumentiert, dass alle Nationen, Völker und Kulturen ein absolutes Existenzrecht besäßen. Die menschliche Vielfalt habe sich über viele Jahrtausende entwickelt und jede Kultur sei einzigartig. Niemand habe das Recht, anderen Individuen, Völkern, Rassen oder Kulturen zu versagen, ihre Identität zu bewahren. Daher hätten die europäischen Völker dasselbe Existenzrecht wie alle anderen auch. Niemand käme auf den Gedanken, den Japanern, Chinesen oder Afrikanern das Existenzrecht als einzigartige rassische Gruppe abzusprechen. Seltsamerweise würden einige den Europäern dieses Recht jedoch versagen. Entweder würden sie es direkt aussprechen und von „Rache für den Kolonialismus“ oder andere vermeintliche Untaten der Vergangenheit reden oder diese Leute reagierten negativ auf die Behauptung, europäisches Überleben sei genauso gerechtfertigt wie das eines indianischen Stammes am Amazonas.

Welche Ironie, dass gerade diejenigen, die individuelle rassische Identitäten verschmelzen und vernichten wollen, die größten Feinde der Vielfalt sind, während sie gleichzeitig vorgeben, Vielfalt zu unterstützen. Das Endergebnis ihrer Form der Vielfalt ist das genaue Gegenteil des erklärten Zieles: Die Zerstörung individueller Identitäten und damit letztlich die Zerstörung der Vielfalt.

Rasse ist Realität

Es sei nichts Verwerfliches dabei, über Rasse zu sprechen. Im Alltag geschehe dies in Wahrheit ständig. Wenn jemand sage: „Schau, da kommt ein Chinese herein“, würde niemand damit rechnen, nun einen Schwarzen zu sehen und niemand würde dieses Denken als etwas Schlimmes ansehen. Dies habe nichts mit der Herabsetzung anderer oder Überlegenheitsdenken zu tun. Würde man aber nun über „die Europäer“ oder noch schlimmer „die Weißen“ sprechen, würde gleich alles in einen anderen Kontext gestellt werden. Dafür gebe es jedoch keine Rechtfertigung. Es sei ganz natürlich, dass die Menschen erwarteten, dass ein Afrikaner afrikanisch aussehe, ein Inder indisch und ein Chinese chinesisch. Dann sei es genauso akzeptabel, dass ein Europäer europäisch aussehe; alles andere sei antiweißer Rassismus.

Was die moderne Welt dem europäischen Menschen schuldet

Europa und der europäische Mensch verdienen es, bewahrt zu werden. Ohne die europäischen Beiträge in Wissenschaft, Kunst, Technologie, Literatur und Kultur würden erhebliche Bestandteile der modernen Welt gar nicht existieren. […] Es ist kein Zufall, dass ein Großteil der weltweit getragenen Kleidung europäisch ist. […] Es ist wahrhaft keine Übertreibung zu sagen, dass die Beiträge der Europäer in der Geschichte unübertroffen und weltweit einmalig sind.

Der Mythos von der „europäischen Kolonialschuld“

Viele Linke redeten von der „Schuld“, die die Europäer für in der Vergangenheit (insbesondere während der Kolonialzeit) verübte angebliche „Untaten“ angehäuft hätten. Welche Untaten die Europäer – ob wahr oder unwahr – auch immer vor hunderten von Jahren verübt hätten, seien diese jedoch keine Rechtfertigung für einen Völkermord an den heutigen Europäern, so Kemp. Der Autor führt weiter das Beispiel der amerikanischen Sklaverei an. Den weißen Amerikanern würde permanent eingeredet, was sie den Schwarzen gegenüber für eine ungeheure moralische und finanzielle Schuld abzutragen hätten. Tatsächlich sei der erste Sklavenhalter in Amerika aber ein schwarzer Angolaner namens Anthony Johnson gewesen. Darüber hinaus hätten die atlantischen Sklavenhändler die Schwarzen nicht etwa selbst in Afrika gefangen genommen. Diese seien vielmehr von ihren schwarzen Landsleuten selbst versklavt und verkauft worden. Wenn also dieselbe „Logik“, die heutige Weiße für schuldig befindet, konsequent angewandt würde, hätten die Schwarzen mindestens das gleiche Maß an Schuld zu tragen, wenn nicht sogar mehr. Außerdem hätte stets nur ein kleiner Teil der weißen Amerikaner Sklaven besessen, im Jahr 1860 seien es nach dem Zensus lediglich 8 Prozent der Haushalte gewesen. Der arabische Sklavenhandel in Afrika habe des Weiteren weit länger gedauert und habe weit mehr Afrikaner betroffen als der transatlantische, es gebe jedoch keinerlei Reparationsforderungen gegen die arabischen Länder der Gegenwart.

An irgendeinem Punkt in der Geschichte haben so gut wie alle Nationen und Völker andere erobert oder ausgebeutet. Afrikanische Stämme taten dies untereinander, die Semiten haben sich gegenseitig erobert, Chinesen, Japaner, Indianerstämme – alle Völker haben Blut an ihren Händen. Die Geschichte ist voll von Beispielen von verletzten nationalen Rechten. Aber der Zweck aus der Geschichte zu lernen, besteht nicht darin, sich für vergangenes Unrecht zu rächen, sondern darin, zu verhindern, dass es sich wiederholt.

Falls es je so etwas wie eine Kolonialschuld der Europäer gegeben habe, sei diese bereits millionenfach getilgt worden, so Kemp. Die Europäer hätten durch Technologie und Entwicklungshilfe den weltweiten Lebensstandard derart erhöht, dass, wenn überhaupt, die übrige Welt den Europäern etwas schulde.

Das juristische Recht auf Selbstbestimmung

Die Charta der Vereinten Nationen erkennt in Kapitel I Art. 1 Nr. 2 das Recht auf Selbstbestimmung an. Ziel ist es: „freundschaftliche, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhende Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln und andere geeignete Maßnahmen zur Festigung des Weltfriedens zu treffen.“

Der internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte sowie Der internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte besagen beide in Artikel 1: „Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.“

Das moralische Recht auf Selbstbestimmung

Dieses Selbstbestimmungsrecht wurde vor kurzer Zeit von den Ländern der Dritten Welt gegenüber den sie beherrschenden Minderheiten der Ersten Welt zur Geltung gebracht, so zum Beispiel in Südafrika und anderen afrikanischen Ländern. […] Sie hatten natürlich vollkommen recht. Die Europäer hatten kein Recht dazu, in afrikanische Länder zu kommen und über die Afrikaner zu herrschen. […] Genauso falsch ist es aber auch, wenn die Afrikaner das heute mit Europa tun. […] Es ist das unveräußerliche Recht jedes Volkes auf der Erde, sich selbst in seinem eigenen Territorium zu regieren, frei von jeder Fremdbestimmung. Im letzten Satz befinden sich die beiden entscheidenden Elemente der Rechte von Völkern: Selbstherrschaft im eigenen Territorium, im eigenen Hoheitsgebiet. Das eine [Selbstherrschaft] geht nicht ohne das andere [eigenes Territorium].

Selbstbestimmung für Europäer ist das Gegenteil von White Supremacism [zu Deutsch etwa: weißer Unterdrückungsdrang]

Kemp argumentiert weiter, dass sich aus dem Vorausgegangenen ergebe, dass die Forderung nach Selbstbestimmung für jedes beliebige Volk nicht auf veralteten Auffassungen von „White Supremacism“ oder Behauptungen rassischer Überlegenheit oder Unterlegenheit beruhe. Die Forderung nach Selbstbestimmung – und Selbstherrschaft im eigenen Territorium – schließe vielmehr die Herrschaft über andere aus.

Fallstudie: Indische Selbstbestimmung und Indiens rassenbasierte Einwanderungsgesetze

Nach Jahrhunderten der britischen Fremdherrschaft, die Indien auch viele Vorteile gebracht habe, sei Indien nun das Heimatland der Inder und unter keinerlei Bedrohung einer Fremdherrschaft. Gerechtfertigterweise hätten die Inder nun Vorkehrungen getroffen, um sicherzustellen, dass Indien indisch bleibe. Eine dieser Maßnahmen sei das PIO-Card-Einwanderungssystem. Eine andere Maßnahme stelle die OCI (Overseas Citizenship of India) dar. Diese Regelungen ermöglichten es beispielsweise, dass ein in Britannien geborener Inder die indische Staatsbürgerschaft beantragen und erhalten könne, selbst wenn dessen Eltern Indien nie gesehen hätten. Das indische Einwanderungsrecht sei so gestaltet, dass nur Menschen indischer Abstammung sich dauerhaft in Indien aufhalten dürften, um die rassische Homogenität zu bewahren. Außerhalb Indiens seien diese sinnvollen Regelungen nicht sehr bekannt. Aber niemand werfe Indien dafür, dass es indisch bleiben wolle, vor, rassistisch zu sein und eine Art „Indian Supremacism“ zu betreiben.

Ethnostaaten sind ein universelles Recht

Selbstbestimmung in einem Ethnostaat – ein Staat, der sich primär aus einer bestimmten rassischen Gruppe zusammensetzt – ist also nichts Außergewöhnliches. Japan, China, Indien, die meisten afrikanischen Staaten, die meisten mittelöstlichen Staaten und natürlich Israel sind alle Ethnostaaten mit unterschiedlichen Graden an gesetzlichen Regelungen, die ihre Homogenität sicherstellen sollen. In genau derselben Weise haben auch die europäischen Völker ein Recht darauf, ihre Identität zu bewahren sowie frei von Fremdbestimmung und Auslöschung zu sein.

Kemp weist weiter darauf hin, dass die Linken sich für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter in ihrem Kampf gegen die Verdrängung durch die Han-Chinesen einsetzten, es aber ignorierten, dass sich das gleiche Szenario in den europäischen Nationen abspiele. Den Europäern stehe dasselbe Recht wie den Tibetern zu, sich selbst zu regieren und nicht ausgelöscht zu werden.

Die Existenz einer Kultur hängt von der Existenz des sie erzeugenden Volkes ab

In jedem beliebigen Territorium erzeugen jene Menschen, aus denen sich die Gesellschaft zusammensetzt, eine jeweils einzigartige Kultur. Eine Gesellschaft oder Zivilisation ist nur eine Reflexion der Bevölkerung des jeweiligen Territoriums.

Da beispielsweise die Chinesen die chinesische Zivilisation erzeugt hätten, würde das Verschwinden des chinesischen Volkes auch ein Verschwinden der chinesischen Zivilisation bewirken.

Fallstudie: Die demografische Verdrängung der amerikanischen Indianer

Arthur Kemp führt als Beispiel Nordamerika an. Die Indianer hatten in Nordamerika seit tausenden von Jahren gelebt und hatten dort ihre den Kontinent dominierende Zivilisation erschaffen, bevor ab 1500 die Besiedlung durch weiße Einwanderer aus Europa begann. Diese verdrängten die Indianer und stiegen zur dominierenden Bevölkerung Nordamerikas auf. Entsprechend veränderte sich durch den Prozess der demografischen Ersetzung auch vollkommen die Zivilisation des Kontinents. Die vorherige nordamerikanische Zivilisation verschwand.

Jede Zivilisation steht oder fällt mit der Homogenität ihrer Bevölkerung.

Wenn nun also die Nationen der Ersten Welt eine demografische Ersetzung ihrer Einwohner durch Einwanderer aus der Dritten Welt erführen, würde dies folglich eine Verdrängung der westlichen Kulturen durch die Kulturen der Dritten Welt bewirken.

Kapitel 2: Der historische Hintergrund und die gegenwärtige Realität

Im zweiten Kapitel beginnt der Autor zunächst mit der Feststellung, dass nach der Antike die ersten Kolonialmächte in Europa Nichteuropäer gewesen sind, darunter die Mauren, welche die Iberische Halbinsel eroberten und die osmanischen Türken, welche in Südosteuropa einfielen. Es dauerte beinahe tausend Jahre, die Mauren wieder zu vertreiben (bis 1492). Die Besetzung des Balkans durch die Osmanen endete erst 1918.

Die Renaissance entfacht das Zeitalter der Entdeckungen

Vor 1400 bestanden also die einzigen interrassischen Einflüsse größeren Ausmaßes zwischen Europa, Afrika und Asien in den maurischen und osmanischen Invasionen. Die Wirkung dieser Invasionen ist ein Thema für sich; es soll hier genügen, zu sagen, dass sie kulturelle und genetischen Spuren in den besetzten Regionen hinterließen.

Vor 1400 hätten sich Europa, Afrika, Asien und Amerika weitgehend unabhängig voneinander entwickelt, so Kemp. Mit der Überwindung des finsteren Mittelalters durch die Renaissance sind Zivilisation, Wissenschaft und Technologie aufgeblüht und haben das Zeitalter der Entdeckungen eingeleitet. In der Folge haben die Europäer große Teile der Erde erobert und kolonisiert.

Die heutigen Länder USA, Kanada, Australien und Neuseeland wurden gegründet und mehrheitlich durch Europäer kolonisiert, während weiße Minderheiten alle gegenwärtigen Nationen in Südamerika und Afrika kolonisierten und schufen. Sogar viele südostasiatische Nationen wurden ursprünglich von weißen Minderheiten-Siedlern geschaffen, aber, ebenso wie bei vielen südamerikanischen Staaten und Afrika, zwang eine Explosion der Geburtenraten bei den Ureinwohnern (angetrieben von westlicher Medizin und Bildung) die herrschende weiße Minderheit bald zu einem frühzeitigen Verlassen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts sind große Teile der Welt von weißen Europäern beherrscht worden. Viele im Westen hätten geglaubt, dieser Zustand (die künstliche Kolonialstruktur) könne ewig aufrechterhalten werden. Einer der wenigen Warner sei Lothrop Stoddard gewesen. Dieser habe in The Rising Tide of Color against White World Supremacy (1921) die Zukunft der europäischen Kolonien in Asien, Afrika und Südamerika vorhergesagt und habe vor Einwanderung aus der Dritten Welt nach Europa, Australien und Nordamerika gewarnt. Stoddards Ziel sei die Bewahrung weißer Kernländer gewesen.

Dekolonisierung und die Rekolonisierung Europas

Nach dem zweiten Weltkrieg sind alle weißen Minderheitenregierungen Afrikas verschwunden (mit Verzögerung in Südafrika). Das Ideal der Selbstbestimmung sei durch die Dekolonisierung für die vormals beherrschten Völker verwirklicht worden, so Kemp. Gleichzeitig habe jedoch der umgekehrte Prozess begonnen, indem Einwohner der Dritten Welt nun begannen, europäische Nationen zu kolonisieren.

Zum Ende dieses Kapitels nennt Kemp einige demografische Daten der weißen Länder und zeigt den steigenden Anteil Nichtweißer an der westlichen Bevölkerung auf. In Westeuropa liege der Anteil der Nichtweißen inzwischen bei über 10 Prozent, mit stark ansteigender Tendenz, und werde vor 2050 eine Mehrheit darstellen. Es sei mit einer Auslöschung der westeuropäischen Völker innerhalb von 100 Jahren zu rechnen. Ähnlich sei die Lage in Australien, Kanada und Neuseeland. In den Vereinigten Staaten hätten die Weißen im Jahr 1960 85 Prozent der Bevölkerung ausgemacht, im Jahr 2000 69 Prozent und nach dem Zensus von 2010 noch 64 Prozent. Weiße Schulkinder würden in den USA bis 2019 eine Minderheit darstellen. Etwas besser sei die Situation derzeit noch im ehemals kommunistischen und daher ärmeren Osteuropa.

Kapitel 3: Können die Europäer überleben?

Die Analyse zeige, dass die dramatische demografische Verwandlung des Westens ohne politische Revolution nicht umzukehren sei. Dazu müssten Anti-Einwanderungs-Parteien an die Macht kommen, um sich gegen die Einwanderungsflut aus der Dritten Welt zu stemmen. Diese Möglichkeit solle im Folgenden „Weg der demokratischen Teilhabe“ genannt werden.

Der Weg der demokratischen Teilhabe

Ursprünglich sei das Wahlrecht in der europäischen Demokratie stark eingeschränkt gewesen. Die moderne Demokratie stehe aber nun für einen egalitären Universalismus. Faktisch sei die Demokratie heute jedoch die Herrschaft einer wohlhabenden Elite und mächtiger Lobbygruppen. Politiker, die ausscherten, wie etwa der Amerikaner Ron Paul, würden kaltgestellt werden, selbst wenn sie großen Rückhalt in der Bevölkerung hätten.

Das Internet habe das Nachrichtenmonopol der kontrollierten Medien herausgefordert.

Kann demokratische Teilhabe erfolgreich sein?

Die demografische Verdrängung der Europäer durch Nichteuropäer geschehe zunehmend exponentiell, so Kemp. Dies beeinflusse die demokratischen Erfolgschancen zunehmend negativ. Bei der US-Präsidentenwahl 2012 habe der Anteil der weißen Wähler bei den unter 30-Jährigen nur noch 58 Prozent betragen. Barack Obama gewann, obwohl sein Kontrahent 60 Prozent der weißen Stimmen errungen habe. Weiße Amerikaner müssten inzwischen für einen Sieg zu über 80 Prozent für ihren Kandidaten stimmen. Erschwerend komme die strikte Kontrolle des demokratischen Prozesses durch mächtige Lobbys und Interessengruppen hinzu. Der Autor führt als herausragendes Beispiel die mächtige jüdische Lobby mit ihren Verbindungen in den Medien und der Finanzwelt an. Diese sei beispielsweise mit allen Mitteln in den Vorwahlen der Republikaner gegen Ron Paul vorgegangen, da dieser die Hilfszahlungen an Israel habe beenden wollen. Diese und andere Lobbys würden sich kaum an die Seite von Anti-Einwanderungs-Parteien stellen.

Lohnt sich die demokratische Teilhabe? Ja!

Trotz der zunehmend schrumpfenden Erfolgschancen sollten ethnonationalistische Bewegungen und Parteien ihre Aktivitäten erhöhen. Erstens, weil es der beste und einfachste Weg zur Verbreitung der ethnonationalistischen Botschaft sei, und zweitens könne der eine oder andere Versuch der demokratischen Teilhabe sogar erfolgreich sein. Ein demokratischer Erfolg könne einen Dominoeffekt in weiteren Nationen auslösen.

Alle Optionen gehören auf den Tisch

All dies gesagt, wäre es dennoch töricht, einzig und allein auf den Weg der demokratischen Teilhabe zu setzen, um das Problem der drohenden Auslöschung westlicher Menschen zu lösen. Genauso unvernünftig und falsch ist es, auf einen ökonomischen Zusammenbruch, der die Menschen aufweckt, zu warten und zu hoffen. In der Tat, der vielgepriesene „ökonomische Zusammenbruch“ wird ironischerweise den Westen unvermeidlich dann erreichen, wenn dieser von der Dritten Welt kolonisiert ist. Zu diesem Zeitpunkt kann die demografische Situation bereits eine ähnliche wie in Simbabwe sein, und dies kann für eine alternde und belagerte weiße Minderheit kaum einen Trost oder eine Hoffnung darstellen. Gleichermaßen unvernünftig ist die Erwartung eines bewaffneten Aufstandes im 1776-Stil [amerikanischer Unabhängigkeitskrieg], den manche fordern. Das Establishment ist im technologischen Vorteil – auch wenn es ihn aus der Zeit weißer Herrschaft erbte –, was jede Art des Aufstandes zum Scheitern verurteilt. […]

Daher ist es sinnvoll, alle Optionen im globalen Maßstab zu erwägen, anstatt alles auf eine Karte zu setzen oder zuerst eine Option zu versuchen, um dann später dazu gezwungen zu sein, etwas anderes auszuprobieren – insbesondere, wenn die „andere“ Option zu einem späteren Zeitpunkt weit geringere Erfolgschancen hat.

Drei Alternativen müssen berücksichtigt werden

Erstens müsse die öffentliche politische Aktivität so lange wie möglich mit dem Primärziel der Schaffung von weißem Rassenbewusstsein und der Aufklärung über die Situation des Westens betrieben werden. Zweitens solle damit begonnen werden, autonome europäische Gemeinschaften in allen Nationen und Gebieten, wo dies praktikabel sei, zu erschaffen. Und drittens solle letztlich die Gründung von europäischen Ethnostaaten erfolgen, um die Europäer zu erhalten und zu schützen.

Realismus und Annahmen

Den Fokus auf die Gründung eines europäischen Ethnostaates zu richten, beinhaltet eine Reihe von Annahmen. Einige davon treffen ins Herz der politischen Aktivität, wie sie derzeit von vielen proeuropäischen Aktivisten auf der ganzen Welt verstanden und praktiziert wird, und müssen daher angesprochen werden. Die erste Annahme besteht darin, dass nicht alle Europäer von der nahenden Überschwemmung „gerettet“ werden können oder auch nur sollten.

Es war bisher eine wesentliche Kernüberzeugung unter proweißen Aktivisten in zahlreichen politischen Parteien Europas, Amerikas, Kanadas, Australiens und Neuseelands, dass es irgendwie möglich sei, die Mehrheit der Weißen in diesen Nationen für die Idee des ethnischen Überlebens zu gewinnen.

Mehr als 60 Jahre der Bemühungen von allen möglichen Parteien und Gruppen, deren Ansätze von moderatem Nationalismus bis zu radikaleren Ausrichtungen gereicht hätten, seien im Großen und Ganzen darin gescheitert, signifikante Resultate zu erzielen, so Kemp. Die Realitäten seien wie folgt: Es sei bisher nicht möglich gewesen, eine Mehrheit der Weißen für eine proeuropäische Partei zu gewinnen (aus welchen Gründen auch immer). Die Europäer hätten – trotz Alternativen – mehrheitlich bisher also für die etablierten Verräter-Parteien gestimmt (aus welchen Gründen auch immer). Der schnelle demografische Wandel erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass – selbst im Falle eines „Massenaufwachens“ der Weißen – diese zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Zahlenverhältnisse wahltechnisch bereits impotent seien. Eine andere harte Realität sei, dass durch eine absichtlich dysgenische Politik die Qualität der Weißen in der Masse in den vergangenen Jahrzehnten deutlich abgefallen sei.

Es gibt inzwischen mehr als genug unerwünschte Weiße, mit denen die meisten „anständigen“ Europäer unter keinen Umständen etwas zu tun haben wollen. Diese Tatsache senkt die Zahl „rekrutierbarer“ Weißer noch weiter.

Die letzte brutale Realität ist, dass es eine große Anzahl von Weißen gibt, die entweder zu ignorant, apathisch, dumm oder kleingeistig sind, um das bevorstehende rassische Desaster, das sie verschlingen wird, zu erkennen oder sich darum zu kümmern. Diese Art Menschen hat wenig Verständnis für alles, was sich jenseits der TV-Seifenopern oder der Fernsehnachrichten abspielt, die ihnen vorgesetzt werden – falls sie Letztere überhaupt schauen. […]

Diese letzten beiden Gruppen gehören in Wirklichkeit nicht zu der Sorte Menschen, die es wert sind, „gerettet“ zu werden und überhaupt „gerettet“ werden sollten. Tatsächlich stehen sie einer proeuropäischen politischen Errettung eher im Wege, und knallhart gesagt, sind wir besser ohne sie dran.

Wenn all die Faktoren also berücksichtigt werden, wird ein Realist erkennen und verstehen, dass eine Strategie des europäischen Überlebens in einem Ethnostaat stets nur eine weiße Minderheit ansprechen wird. Auf diese Zielgruppe müssen daher alle Anstrengungen gerichtet werden.

Am Ende des Kapitels stellt der Autor fest, dass das Überschreiten des psychologischen Rubikons, dass die Mehrheit der Weißen nicht gerettet werden kann und sollte, die Mechanik der Gründung eines Ethnostaates deutlich vereinfache, da es eine starke Dosis Realismus und Nüchternheit in Bezug auf die Zahl der Menschen, die involviert werden könnten, bewirke. Sollte nach gewaltigen Mühen die Gründung eines lebensfähigen Ethnostaates schließlich gelingen, würde dieser Anziehungspunkt für zunehmend mehr Weiße aus der ganzen Welt werden.

Kapitel 4: Moralische, rechtliche und geschichtliche Rechtfertigung für ein europäisches Heimatland

Es ist nichts Seltsames oder „Extremistisches“ an einem indigenen Territorium, welches dem Schutz einer bestimmten ethnischen bzw. rassischen Gruppe dient.

Beispielsweise gibt es in Brasilien 672 „indigene Territorien“, die über 13 Prozent der gesamten Landmasse des Staates ausmachen, und die brasilianische Verfassung erkennt das „unveräußerliche Recht“ der indigenen Völker auf ihr eigenes Land an.

Als weitere Beispiele führt Kemp die Territorialrechte der Ureinwohner in Australien (etwa 15 Prozent der Landmasse seien ausschließlich für die Aborigines vorgesehen), Belize, Bolivien, Kanada und in zahlreichen weiteren Nationen an. Der Autor unterstreicht weiterhin das Recht der Tibeter, frei von chinesischer Besatzung zu leben. Ein Ziel, das international viel Unterstützung genieße.

Kemp verweist auf das rechtliche Rahmenwerk zum Schutz indigener Völker. Er nennt dasUnited Nations Permanent Forum on Indigenous Issues, die UN Declaration on the Rights of Indigenous Peoples und zitiert die Definition indigener Völker der Weltbank.

Diese Definitionen wurden natürlich zum Wohle der Völker der Dritten Welt entwickelt, die bedauerlicherweise im Zeitalter der Entdeckungen in ihrer Lebensweise beeinträchtigt und von der Ersten Welt kolonisiert wurden. Nichtsdestotrotz bleibt das Prinzip dasselbe, auch wenn es umgekehrt angewandt wird: Menschen der Ersten Welt bzw. Europäer sind ebenso indigen und werden nun von der Dritten Welt durch Masseneinwanderung kolonisiert. […]

Es ist wichtig, festzuhalten, dass keine bestimmte Zeitdauer festgelegt wurde, um als indigenes Volk zu gelten und den speziellen Status zu erhalten. Die neuseeländischen Maori beispielsweise besiedeln ihre Inseln seit etwa 800 Jahren und sind vollwertige Mitglieder des UNPFII.

Europäer seien nach diesen Regelungen also genauso indigen und qualifizierten sich daher für den speziellen Schutz und das Recht auf Selbstbestimmung. Die Forderung nach einem europäischen Heimatland sei rechtlich vollständig gerechtfertigt. Da den Europäern nun die Auslöschung drohe, sei diese Forderung auch moralisch gerechtfertigt, ebenso wie der Schutz indigener Völker der Dritten Welt. Keine Geschehnisse und Taten von Menschen in der Vergangenheit rechtfertigten außerdem aktuelle Entwicklungen und Trends. Dieser Ansatz sei sinnlos. Daher hätte es auch keinen Nutzen zu sagen, die europäischen Amerikaner hätten es „verdient“ von Mexikanern kolonisiert zu werden. Die Welt sei aus der heutigen Perspektive realistisch zu betrachten.

Ist Westeuropa nicht bereits ein europäisches Heimatland?

Die Antwort ist, dass es das vor 1950 war. Danach begannen zunehmende Wellen von Nichteuropäern einzudringen und nun ist es wenige Jahrzehnte davon entfernt, von ihnen vollständig überrannt und mehrheitlich besiedelt zu werden. Osteuropa ist noch nicht so stark betroffen, aber die Realität ist, dass gegenwärtig kein Gebiet auf der Erde speziell für europäische Menschen vorgesehen oder beansprucht ist. Kurz: Europäer fordern und brauchen ihr eigenes Heimatland, wo sie ihre Identität, ihre Kultur, ihre Tradition und ihr einzigartiges, äußerlich sichtbares genetisches Erbe schützen und bewahren können.

Kapitel 5: Fallstudie 1 – Orania

Kemp merkt an, dass Südafrika ein anschauliches Lehrstück dafür biete, was die Zukunft für Westeuropa, Nordamerika und anderswo bereithalte. Wie von Lothrop Stoddard in dessen Buch The Rising Tide of Color vorhergesagt, seien die Weißen nun zu einer winzigen Minderheit reduziert, die Opfer unaufhörlicher Kriminalitätswellen würden massiv besteuert, um die explodierende sozialleistungsverschlingende nichtweiße Population zu finanzieren und würden durch Affirmative Action für angebliche Untaten der Vergangenheit diskriminiert. Die Weißen würden für alles verantwortlich gemacht, was im neuen Südafrika falsch liefe.

Angesichts dieser mörderischen Situation sei eine kleine Gruppe von weißen Afrikaanern (Buren) weitsichtig genug gewesen, um zu erkennen, dass ein eigener Afrikaaner-Staat (ein „Volkstaat“) die einzig sinnvolle und praktikable Lösung sei, um ihre Auslöschung zu verhindern. Der Plan zur Schaffung eines Afrikaaner-Heimatlandes sei ein schwieriges Unterfangen. Ein besonders schwerer erster Schritt sei es gewesen, die Afrikaaner davon zu überzeugen, von nun an auf billige schwarze Arbeitskräfte zu verzichten. Professor Carel Boshoff habe diese Idee dennoch aufgenommen. Dieser habe frühzeitig erkannt, dass das alte System nicht für immer aufrechterhalten werden könne und als sich die Führungspolitiker des Apartheidsstaates über die zwei Alternativen Fortsetzung der weißen Herrschaft gegenüber schwarzer Mehrheitsherrschaft gestritten hätten, habe sich Boshoff für eine dritte Alternative ausgesprochen: Die Schaffung eines unabhängigen Afrikaaner-Territoriums, das sich eines Tages zu einem Volkstaat entwickeln könnte.

Die Gründung Oranias im Jahr 1991

Professor Boshoff habe ein spärlich besiedeltes Gebiet ausgesucht, in dem durch Zuzug die Afrikaaner leicht die Mehrheit stellen könnten.

1990 kaufte ein kleines Konsortium unter seiner Führung für eine geringe Summe das verlassene Dorf Orania am Ufer des Orange River in der Provinz Nordkap. Gleichzeitig verkündete die kleine Organisation von Professor Boshoff, die Orania Bewegung, dass sie das Nordkap als mögliches Heimatland für Afrikaaner ausgewählt hätten. Das erwählte Gebiet verläuft vom Orange River bis zur Nordkap-Westküste.

Demografische Gründe – die spärliche Besiedlung – hätten für dieses Gebiet, das Nordkap, den Ausschlag gegeben, so Kemp. Im Jahr 2010 hätte die Bevölkerung des Nordkap nur 2,3 Prozent der südafrikanischen Gesamtpopulation ausgemacht. Die Afrikaaner könnten in diesem Gebiet die Mehrheit stellen, wenn eine halbe Million von ihnen zum Nordkap zögen. Carel Boshoff habe zwei Grundsätze festgelegt, um das eigene Überleben zu sichern: 1. Die Notwendigkeit eines eigenen Territoriums und 2. das absolute Erfordernis „eigener Arbeit“ (vom Straßenfegen bis zum Häuserbau) und „eigener Institutionen“ wie Schulen, lokale Behörden usw.

Oranias ständiges Wachstum

Kemp beschreibt die Erfolgsgeschichte Oranias. Alles habe mit zwei Dutzend Pionieren angefangen, viele davon nur Teilzeit-Bewohner, und nun sei die Stadt auf beinahe 1.000 Einwohner angewachsen. Monatlich kämen weitere hinzu. Die Orania Bewegung habe inzwischen mehr als 10.000 Mitglieder und Förderer mit Unterstützungsgruppen im Ausland. Die Stadt sei als Gemeinde von der südafrikanischen Regierung anerkannt. Im Jahr 2012 sei es vermutlich die einzige südafrikanische Gemeinde mit ausgeglichenem Haushalt gewesen, sie betreibe zwei Schulen mit über 200 Schülern und beheimate 70 örtliche Geschäfte. Das umliegende Land sei bereits aufgekauft worden. Dort würde auch Südafrikas größte Pekannuss-Farm nun von „Oraniern“ betrieben werden. Die Gesamtinvestition in Orania und Umland betrage inzwischen über eine halbe Milliarde Rand [1 Euro entspricht etwa 14 Rand]. Die Gemeinde betreibe sogar ihre eigene Bank, die seit 2004 die „Währung“ „Ora“ – eigentlich ein Kupon – mit einem Wechselkurs von 1:1 zum Rand herausgebe, damit das Geld in der Stadt bleibe; das Experiment sei sehr erfolgreich.

Kemp zitiert ausführlich aus einem Artikel der Sunday Times, in dem der Journalist den starken Kontrast (dieser sei „verstörend“), den Orania zu anderen Gemeinden des Landes darstellt, schildert. In dem Artikel wird auch Carel Boshoff zitiert, der kurze Zeit später starb und die Führung an seinen Sohn (Carel IV Boshoff) weitergab: „Orania war ein Experiment und es hat funktioniert. Da gibt es gar keinen Zweifel. Eine Expansion hier ist vielleicht nicht der richtige Weg. Wir brauchen ein anderes Orania an der Westküste und ein weiteres in Calvinia.“

Auf dem Weg zur Staatsgründung

Das Ziel der Orania Bewegung ist letztlich, das Territorium bis weit jenseits der Stadt zu erweitern und den Afrikaanern ein Heimatland in Afrika zu bieten.

Carel IV Boshoff habe in einem TV-Interview klargestellt, dass sie realistisch in Bezug auf volle Unabhängigkeit seien, was nach wie vor ihr Ziel sei. Die Besiedlung des eigenen Landes sei Voraussetzung für die weitere Anerkennung. Es sei also sinnlos für eine Gruppe, Selbstbestimmung in einem Gebiet zu fordern, das sie selbst nicht mehrheitlich bewohnten und besäßen.

Kemp gibt einen Artikel von Carel IV Boshoff aus dem Jahr 2012 mit dem Titel Wie gründet man einen Staat? aus dem Orania-Magazin Voorgrond (September 2012, S. 26f.) vollständig wieder. Auszüge:

Wer sich in einem solchen Prozess engagiert, muss seine Handlungen nach innen und außen rechtfertigen, damit der neue Staat von anderen Nationen anerkannt wird.

Der neue Staat muss intern gerechtfertigt werden, um Legitimität zu gewinnen und damit er eine ordnungsgemäße Regierung haben kann. Nach außen muss er dadurch gerechtfertigt werden, dass eine homogene Bevölkerung Selbstherrschaft ohne Fremdbestimmung verlangt. […]

Die vier Schritte zur Staatsgründung
Erstens muss ein Gebiet gewählt werden, in dem man ein historisches Recht zum Siedeln besitzt. Zweitens müssen so viele Angehörige des eigenen Volkes wie möglich dazu überredet werden, in dieses Gebiet zu ziehen und dort eine beständige und tragfähige Präsenz zu erschaffen. Dies muss durch eine Nutzung bestehender öffentlicher und privater Institutionen, die der Sache nützlich sind, erreicht werden. Drittens müssen Regierungsorgane ins Leben gerufen und Kontrolle ausgeübte werden, soweit dies formell erlaubt ist, während gleichzeitig so viel formelle Anerkennung wie möglich erlangt wird. Diese Anerkennung kann zunächst privater Natur sein; mit steigendem Status wird jedoch auch offizielle Anerkennung erfolgen, die sich aus der erlangten Möglichkeit der Ausübung echter Kontrolle ergibt. Viertens wird ein Punkt erreicht, an dem das praktische und symbolische Ausmaß der eigenen Fähigkeiten und die Anerkennung, die sie genießen, als echte Freiheit erfahren und beschrieben wird.

In dem Artikel erwähnt Boshoff auch die zahlreichen Hürden auf diesem steinigen Weg. Die Orania-Bewegung wolle jedoch stets dazulernen und ihren Weg fortsetzen.

Die Lehren von Orania

Kemp stellt fest, dass das Orania-Projekt angesichts extrem widriger Umstände als außergewöhnlich erfolgreich angesehen werden muss. Am schwierigsten sei es gewesen, die Afrikaaner davon zu überzeugen, von nun an auf schwarze Arbeiter zu verzichten. Die staatliche Umwelt sei darüber hinaus äußerst feindselig. Außerdem hätten sich die Oranier – mit relativ wenigen finanziellen Mitteln ausgestattet – den Hohn und Spott anderer Afrikaaner, von der politischen Linken wie auch von der traditionellen Rechten, zugezogen.

Die wahren Lehren, die von Orania gelernt werden können, drücken sich im krassen Realismus aus, der den Ansatz und die Errungenschaften kennzeichnet:

  1. Gleichgültig wie die historischen Ansprüche sein mögen, echte Macht kommt nur durch demografischen Mehrheitsbesitz des Landes;
  2. Es ist besser, sich mit der gegenwärtigen Realität zu befassen, als einen nicht gewinnbaren Konflikt zu provozieren;
  3. Selbstbestimmung kommt nur schrittweise, während eine Bevölkerungs-Basis errichtet wird. Das bedeutet, dass unrealistische Forderungen nach „Unabhängigkeit“ nichts weiter als ein Tagtraum sind, solange die Mehrheitsbevölkerung des jeweiligen Territoriums diesen Wunsch nicht unterstützt.

Orania bietet die einzige Hoffnung für das Überleben der Afrikaaner und weist, was noch wichtiger ist, den belagerten Völkern der Ersten Welt den Weg.

Kapitel 6: Fallstudie 2 – Zionismus und der Staat Israel

Der Autor fasst in diesem Kapitel die Geschichte Israels von Theodor Herzls Der Judenstaat bis heute zusammen, behandelt Israels rassenbasierte Einwanderungsgesetze und zieht folgende Lehren: Der relative Erfolg des zionistischen Experiments habe massive Kosten nach sich gezogen, insbesondere im Hinblick auf die Palästinenser. Jahrzehnte der Konflikte und Kriege in der gesamten Region seien die Folge gewesen. Amerika habe immer wieder zur Hilfe eilen müssen.

Tatsächlich lässt sich sagen, dass ohne die finanzielle und militärische Hilfe Amerikas Israel vermutlich bereits aufgehört hätte zu existieren. Dies ist die große Lehre des zionistischen Experiments: Jeder Versuch zur Gründung eines Ethnostaates muss entweder in einer spärlich besiedelten Region erfolgen (siehe Orania) oder in einer Region, in der keine massive Verdrängung einer anderen, und dann feindlichen, ethnischen Gruppe stattfindet.

Abgesehen von diesem Vorbehalt hat das zionistische Experiment mit klinischer Präzision die notwendigen Schritte vorgezeichnet, um einen Ethnostaat zu schaffen. Sie sind:

1. Entwerfe den Plan;
2. Wähle das Ziel-Territorium;
3. Bau die Infrastruktur, um den Plan zu unterstützen (eine Kolonisierungsgesellschaft), die die nötige „Vor-Ort-Unterstützung“ liefert und Neuankömmlinge mit Arbeitsmöglichkeiten versorgt;
4. Sorge dafür, dass die demografische Entwicklung zu deinen Gunsten verläuft;
5. Formalisiere die Einwanderung;
6. Suche Anerkennung;
7. Bereite dich darauf vor, dass deine Bemühungen Jahrzehnte beanspruchen werden.

Kapitel 7: Der Plan und seine Umsetzung

Der schwierigste Schritt bei der Gründung eines europäischen Ethnostaates ist nicht die physische Errichtung dieses Staates; es ist das Zusammenraffen des politischen Willens, um dieses Ideal zu erreichen. Darum geht es bei diesem Buch, weil ohne diesen grundlegenden ersten Schritt nichts anderes erreichbar ist.

Wie das Orania-Experiment gezeigt hat, ist es möglich, ein solches Projekt mit einer geringen Anzahl von Menschen zu starten. Ebenso sollten auch wir realistisch in Bezug auf die Zahl der involvierten Menschen bei einem solchen Projekt sein.

Welch eine Ironie, dass im Jahr 2013 vermutlich mehr Menschen europäischer Abstammung als je zuvor auf der Welt leben – sie zugleich aber niemals zuvor so nah an ihrer Auslöschung waren wie heute. […]

Die meisten Aktivisten glauben – wie einst auch der Autor –, dass die große Mehrheit europäischer Menschen durch die Massenmedien nur falsch informiert ist und dass nur die Fakten präsentiert werden müssen, damit sie in Millionen zur Wahrheit strömen.

Unendlich viele Publikationen hätten sich der Aufklärung der Massen gewidmet, so Kemp. Und trotz all der Fakten über Rasse, Geschichte, IQ und Genetik sowie endloser Beispiele (Detroit, das post-koloniale Afrika, Haiti usw.) habe es keine signifikanten Fortschritte proeuropäischer politischer Bewegungen gegeben. Gleichzeitig habe die Einwanderung aus der Dritten Welt die Homogenität der europäischen Länder zerrissen. Es sei leicht, andere für diese Entwicklung verantwortlich zu machen. Die Realität sei, dass 70 Jahre Wohlfahrtssozialismus im Westen, verbunden mit der Ablehnung von Eugenik und Rassen-Wissenschaft, große Teile der weißen Bevölkerung zu gedankenlosen Schafen herabgezüchtet habe. Diese geistlosen Massen wählen zu Millionen bei Castingshows wie X Factor und begeistern sich für schwarze Superstar-Athleten, die sich beim Super Bowl und anderen Sportarten Bälle zuwerfen (panem et circenses).

Wie bereits herausgestellt, sei ein Großteil der Massen nicht zu retten. Millionen weißer Amerikaner, geblendet vom linken Egalitarismus, haben Barack Obama nicht nur einmal, sondern zweimal gewählt. Welche Hoffnung bestehe bei solchen Menschen, sie davon zu überzeugen, dass ihre Rasse in Gefahr ist. Selbst unter den Millionen, die Romney gewählt haben, hätte nur eine winzige Minderheit einem Schimmer von den sich abspielenden rassendynamischen Prozessen und deren Bedeutung für das Überleben Amerikas. Die harte Realität sei, dass die meisten dieser Menschen unfähig seien, die Fakten bezüglich Rasse, Geschichte und echter Wissenschaft zu verstehen, ganz zu schweigen vom Vermögen aufgrund ebendieser zu handeln.

Die einzig mögliche Schlussfolgerung, die aus dieser beklagenswerten Situation gezogen werden kann, ist, dass eine große Mehrheit dieser Menschen einfach nicht überleben wird.

Die Natur ist nicht unmoralisch – sie ist amoralisch. Sie kennt kein richtig oder falsch, sondern nur die Gesetze, die sie in ihrer grenzenlosen Weisheit niedergelegt hat. Lebewesen richten sich entweder nach diesen Gesetzen oder sie werden von anderen Lebewesen ausgelöscht, die diese Gesetze befolgen. Diese Gesetze sind einfach: Vermehren, ausbreiten und leben.

Nur jene, die begriffen, was auf dem Spiel stehe, könnten durch Selbstauswahl „gerettet“ werden. Wir bewegten uns nun auf etwas zu, was man einen „genetischen Flaschenhals“ nenne – ein Prozess, bei dem nur ein Teil einer Spezies überlebt.

Diese Situation sei unglücklich, aber nicht unbedingt die schlechteste Option, so Kemp. Der Autor fragt, welcher Idealist, welche Person mit höheren Zielen und einem tieferen philosophischen Verständnis vom Sinn des Lebens schon ein Leben in einer bedeutungslosen, geistlosen, sich stetig vermischenden Masse lohnenswert finden würde. Er fragt, ob irgendjemand mit Sinn für Ästhetik es vorziehen würde, in einer Welt brasilianischer Slums und Detroiter Ruinen zu leben.

Proeuropäische Aktivisten in Nordamerika und Westeuropa haben nicht das Problem, ihre weißen Landsleute davon überzeugen zu müssen, von nun an auf nichteuropäische Arbeit zu verzichten, wie es die Oranier in Südafrika tun mussten. Sie haben stattdessen eine viel größere persönliche psychologische Hürde zu überspringen: die Realität, dass es unmöglich ist, und tatsächlich sogar nicht erstrebenswert ist, die Mehrheit der Europäer im kommenden genetischen Flaschenhals zu retten. Sobald ein Aktivist mit diesem Gedanken Frieden geschlossen hat – dass sich die weißen Massen nicht erheben und sich retten werden –, und dass sie in der Tat nicht aus dem Holz geschnitzt sind, aus dem eine neue heroische Rasse geboren werden kann, dann und nur dann kann eine realistische Lösung angegangen werden.

Praktische Implikationen

Zielgruppe sei also die Minderheit, welche die Situation verstehen und entsprechend handeln könne. Derzeit gebe es noch keine große Bereitschaft der Europäer, in andere Gebiete umzusiedeln, bis darauf, dass sie zunehmend aus den am schlimmsten betroffenen Stadtteilen wegzögen. Einen Massenexodus in ein europäisches Heimatland werde es vermutlich erst geben, wenn die Lage der Südafrikas gleiche. Die Weißen mit dem stärksten Rassenbewusstsein gebe es für gewöhnlich in den am stärksten überrannten Gebieten.

Ein geplanter und strukturierter Ansatz

Die Beispiele Orania und Israel hätten gezeigt, dass die Gründung eines europäischen Ethnostaates nicht dem Zufall überlassen werden könne, sondern ein strukturiertes Vorgehen mit großem Einsatz erfordere. Orania habe bewiesen, dass es unrealistisch sei, einfach zu erwarten, dass die Menschen in ein beliebiges Territorium zögen. Selbst die ideologisch hingebungsvollsten Menschen würden nirgendwo hinziehen, solange es keine Möglichkeiten zum Verdienen des Lebensunterhaltes gebe. Erst nach einigen Jahren habe es Orania geschafft, den Status eines Rentnerdorfes zu überwinden. Zu Beginn hätten es sich nur Wohlhabende und Rentner leisten können, nach Orania zu ziehen. Als sich jedoch die ersten Beschäftigungsmöglichkeiten geboten hätten, seien auch zunehmend jüngere Leute zugezogen. Ebenso hätten auch die Zionisten eine Infrastruktur errichtet, um Neuankömmlinge mit Arbeit zu versorgen.

Kolonisierungsgesellschaft

Zu diesem Zweck müsse eine Kolonisierungsgesellschaft formell gegründet werden. Idealerweise solle diese von respektablen und fähigen Führungspersönlichkeiten sowie erfolgreichen Geschäftsleuten mit gutem Ruf geleitet werden.

Die Aufgaben der Kolonisierungsgesellschaft:

  1. Die Koordinierung von Spendensammlungen;
  2. Der Kauf von Land im Zielgebiet;
  3. Die Identifizierung von Geschäftsmöglichkeiten im Zielgebiet;
  4. Das Schaffen von formellen Arbeitsplätzen;
  5. Die Organisation des formellen Einwanderungsprozesses für Siedlergruppen.

In dieser Hinsicht sei es vermutlich eine gute Taktik, sympathisierende bestehende kleine und mittlere Unternehmen darauf anzusprechen, in das Zielgebiet geschäftlich zu expandieren. Eine Expansion sei weit weniger risikoreich und für Geschäftsleute zunächst akzeptabler als ein Totalumzug. Mit der Zeit solle außerdem eine Bank im Territorium gegründet werden, um die Investitionsprojekte der Kolonisierungsgesellschaft abzuwickeln und den Siedlern finanzielle Dienstleistungen anzubieten. Darüber hinaus seien vor allem die neuen Geschäftsmöglichkeiten, die das Internet biete, ins Auge zu fassen. Tatsächlich sollten die Vorteile der technologischen Revolution vollständig ausgenutzt werden. Diese würden die Gründung einer Kolonie heute deutlich einfacher machen als im Zeitalter der Entdeckungen. Es bedürfe heute nur der richtigen Geisteshaltung und der nötigen Willenskraft.

Lokale Behörden zuerst

Orania zeige, dass das Ziel vollständiger Unabhängigkeit realistisch und schrittweise angegangen werden müsse. Bevor irgendetwas feierlich erklärt werden könne, müssten zuvor die Realitäten am Boden geschaffen worden sein. Die Schaffung oder Übernahme von lokalen Behörden könne nur erfolgen, wenn eine Mehrzahl der Einwohner aus Gleichgesinnten bestehe. Von der örtlichen Basis aus könnten dann zunehmend höhere Ebenen besetzt werden.

Der zionistische Weg einer Staatsgründung sei für Europäer unwahrscheinlich, da sie keine mächtige und international gut vernetzte Lobby hätten.

Die Kolonisierungsgesellschaft solle jedoch flexibel jede Möglichkeit nutzen, die sich mit der Zeit biete, wie beispielsweise den Zusammenbruch eines Staates.

Realismus in Bezug auf Langzeitperspektiven und Verteidigung

Die Geburt eines neuen Staates könne kurz- bis mittelfristig nicht das Ergebnis einer gewaltsamen Sezession sein. Jene, die meinten wir lebten im Jahr 1776, machten sich etwas vor.

Eine schrittweise und friedliche Gründung könne den Prozess gegenüber der Außenwelt zudem besser rechtfertigen. Kemp fragt, wer schon das Recht auf Selbstbestimmung verwehren würde.

Anderseits sollten sich der junge Staat und dessen Einwohner auch keinen Illusionen in Bezug auf die rassendemografische Entwicklung der Welt hingeben. Die Attraktivität eines europäischen Ethnostaates als Zielort für alle anderen Völker der Erde werde stetig zunehmen, wenn die heutigen westlichen Länder auf Zweite-Welt-Status abrutschten. Ein europäischer Ethnostaat werde früher oder später seine Grenzen zu verteidigen haben, um eine Wiederholung des derzeitigen Desasters zu verhindern. Er sollte jedoch den Vorteil haben, keine verräterischen Linken als Fünfte Kolonne in seinen Reihen zu haben, so Kemp.

Propaganda und Präsentation

Aktivisten sollten sich im Auftreten in Bezug auf Ethik, Rhetorik und Symbolik der heutigen Zeit anpassen. Präsentation und Argumente zugunsten eines Ethnostaates sollten in nicht anstößiger Sprache vorgetragen werden und auf jede Art von Symbolik verzichten, die antrainierte Hassreaktionen hervorruft. Die Forderung nach einem europäischen Heimatland sei in voller Übereinstimmung mit dem Regelwerk und den Erklärungen der Vereinten Nationen. Das Mantra der proeuropäischen Aktivisten solle lauten, dass alle Völker das Recht auf Selbstbestimmung ohne Fremdherrschaft haben. Eine faire Präsentation, ohne Hass und Herabsetzung anderer, werde die Zustimmung vernünftiger Menschen aller Rassen finden und so den Prozess erleichtern, so der Autor.

Weitere Entwicklungen

Aktuelle Entwicklungen würden auf der Seite des Nova Europa Projektes begleitet werden. Der Autor wünscht eine rege Teilhabe aller Interessierten. Es könnten Fragen gestellt und Vorschläge unterbreitet werden (über „Contact/Submit“).

Kapitel 8: Das Territorium

Ein weiterer äußerst schwerer Schritt sei die Auswahl des richtigen Territoriums.

Die Vorbedingungen für einen erfolgreichen Ethnostaat seien:

  1. Keine Verdrängung einer indigenen Bevölkerung, da dies deren ewigen Zorn und die Feindseligkeit der übrigen Welt nach sich ziehe;
  2. Das Gebiet müsse für genügend Siedler attraktiv und tragfähig sein;
  3. Das Gebiet solle vorzugsweise eine emotionale oder psychologische Anziehungskraft auf das Zielpublikum ausüben;
  4. Es sollte relativ leicht sein, in der Region eine Mehrheit zu stellen.

Da heute, anders als früher, keine staatsfreien Ländereien zur Verfügung stünden, blieben nur zwei Optionen übrig: Die erste Option sei die Kolonisierung einer kleinen Region oder einer Stadt in einem bestehenden Staate. Nach der Besiedlung einer Gemeinde könnten die umliegenden Gebiete folgen, um ein zusammenhängendes Gebiet zu kontrollieren. Die Staatsgründung könne dann vermutlich erst erfolgen, sobald der alte Staat zusammenbreche, was durch die Kolonisierung durch die Dritte Welt nur eine Frage der Zeit sei. Auf dieser Langzeit-Strategie beruhe das Orania-Modell. Eine derartige Kolonisierung müsste sich darauf konzentrieren, die Gemeinde mit Gleichgesinnten zu füllen, die sich der Langzeitnatur des Projektes bewusst seien, und sich nicht auf eine bestehende weiße Population zu verlassen, die dem Projekt eventuell feindlich gegenüberstehe. Auf diese Weise könnten sich zahlreiche (erst vorstaatliche und dann ethnostaatliche) Gebiete mit unterschiedlichem Erfolg in der gesamten westlichen Welt ergeben.

Die zweite Option bestehe in der Möglichkeit, dass sich eine Regierung in Osteuropa oder Russland bereiterkläre, europäischen Siedlern ein Gebiet für die Kolonisierung zur Verfügung zu stellen. Dort gebe es mehr Verständnis für demografische Entwicklungen und auch der westliche Linksliberalismus sei deutlich weniger verbreitet. Der Vorteil bei diesem Ansatz liege darin, es nicht mit einer feindlichen Regierung zu tun zu haben und auf eine bestehende nationalstaatliche Infrastruktur zugreifen zu können.

Letztlich müsste die Auswahl jedoch von den „Europäisten“ selbst getroffen werden, so der Autor. Das Internet werde dabei hilfreich sein. Zu diesem Zweck könne auch die NetzseiteProjekt Nova Europa genutzt werden.

Kapitel 9: Fazit

Kemp merkt an, dass es viele Schwarzmaler und Neinsager geben werde, die die Schaffung eines europäischen Ethnostaates als unmöglich ansehen und bezeichnen werden würden. Diese sollten jedoch eine echte Alternative aufzeigen. In Amerika habe die demografische Veränderung bereits die Schwelle überschritten, die eine demokratische Umkehr durch Wahlen unmöglich mache, Westeuropa werde bald folgen. Die geschichtliche Lehre sei eindeutig: Ein Volk, das kein eigenes Territorium besitze, werde mit der Zeit ausgelöscht werden. Dem Szenario einer endlosen Nacht des schleichenden Untergangs der europäischen Völker entgegengesetzt, erschiene die Idee eines europäischen Heimatlandes recht machbar, und tatsächlich als die einzige Alternative.

Welche Regierungsform, Gesetze, Sprache, Identität und ökonomisches System der Ethnostaat haben solle, würden die „Europäisten“ (zum Beispiel im Netz) diskutieren und selber entscheiden. Kemp selbst bevorzugt ein demokratisches Staatswesen mit Verhältniswahlrecht, einer geschriebenen Verfassung samt einer Bill of Rights, überwacht durch ein höchstes Gericht, und ein freimarktwirtschaftliches Wirtschaftssystem, in dem sich der Staat um die Infrastruktur kümmert.

Ein nobles Ziel

Ein europäisches Heimatland ist ein langfristiges Ziel, das zu seiner Verwirklichung viel Mühe kosten wird. Das Endresultat jedoch – ein Ort, der unseren Leuten Frieden, Sicherheit und Identität bieten wird – ist ein nobles und idealistisches Ziel, das sich mit den größten Errungenschaften unserer Vorfahren messen lassen kann.

Immer wieder mussten wir uns in der Vergangenheit scheinbar unüberwindbaren Herausforderungen stellen und waren ihnen gewachsen. Verglichen mit den Heldentaten des Kolumbus, den spanischen Konquistadoren, den Opfern der ersten Siedler Amerikas, dem Großen Trek der Buren und den Pionieren von Neuseeland und Australien ist die Errichtung lokaler Gemeinden und sogar neuer Staaten eine geringere Aufgabe. Wir müssen uns nur dafür entscheiden, es zu tun, und der Rest wird möglich.

Aut Viam Inveniam Aut Faciam!
Entweder finde ich einen Weg oder ich bahne mir einen!

Das Buch Nova Europa ist auf Englisch im Netzbuchhandel für 8 Euro und als E-Buch für unter 5 Euro erhältlich.

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